Ein Leben ohne Schule. Wie funktioniert das?

Unser gemeinsamer Morgen beginnt mit dem Frühstück um ca. 8:30 Uhr. Davor sind schon viele kleine und große Dinge passiert. Unsere Große sitzt oft schon ab 7 Uhr an ihrem Schreibtisch und genießt es, in Ruhe „Mathe machen“ zu können; denn wenn die Kleinen wach sind spielt sie gern mit ihnen oder deckt den Frühstückstisch.
Von 10- 12 Uhr ist unsere gemeinsame Lernzeit am Tisch. Da kann sich jeder wer möchte mit hinsetzen und mir (Lydia) Fragen stellen. Wer ungestört lernen möchte, sucht sich einen ruhigeren Ort aus.
Für gewöhnlich sind die Kleinen mit dabei und malen, kneten oder spielen ein Tischspiel.
Ist es da auch manchmal laut? 🤔 Absolut. Und das ist auch ok so, denn wir sind Familie und keine Schule.
Nach dem Lernen essen wir wieder zusammen und danach unternehmen wir gern draußen etwas.

Wenn man sich Schule Zuhause vorstellt, dann sollte man alle Muster, die man kennt ablegen und neu denken. Schule zu Hause ist das was jeder daraus macht. Es ist individuell, selbstbestimmt und offen. Jeder Tag ist anders und frei.
Frei von Notendruck, Test-Stress und Gruppenzwang.
Jedes Kind kann in seinem Tempo und nach seinen Interessen lernen.

Das ist einer unserer Hauptgründe, warum unsere Kinder noch nie eine Schule von innen gesehen haben.

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